ZAK-Artikel vom 17.12.2015

Nachwuchs des TSV Ebingen zeigt bei Kinder-Jahresfeier eindrucksvoll sein Können

Die Einrichtung der STB-Turnschule steigert das Niveau beim Turn- und Sportverein Ebingen (TSV), und zwar schon bei den JĂŒngsten. Die Kinder-Jahresfeier „KiJa“ hat das eindrucksvoll gezeigt.

Nicht-nur-Maedels-haben-Spass-am-TurnenEs gibt wieder Jungen, die turnen wollen – optisch ist das bei der KiJa des TSV Ebingen richtig aufgefallen. Gerade „Turnen – Erlebnis – Abenteuer“, das Stefanie Schumacher, Tanja Gessler und Heiko KĂ€ppel leiten, bietet Jungen mit Bewegungsdrang die Möglichkeit, sich auszutoben. „Jump and Run“ – spring und renne – hieß ihr Punkt im vielseitigen Programm, der von „Parkour“, einem Ă€hnlichen Angebot fĂŒr Jugendliche, nicht weit entfernt ist.

So weit, ĂŒber KĂ€sten zu springen und Salti zu schlagen, sind die Windelzwerge von Martina Ringle noch nicht. DafĂŒr begeisterten sie das Publikum jedoch mit einer besonders drolligen VorfĂŒhrung zum Auftakt. „Es schneit“ traf zwar nicht auf das Wetter zu, aber allemal auf die Show der Turnschul-Minis von Alice Schumacher, Lisa Bitzer und Beatrice Luft, die mit Matten und KĂ€sten die BĂŒhne in eine Rodelbahn verwandelten.
Auch die Klassen 1 und 3 der Turnschule – Trainerinnen sind Florine Wörz, Hannah Boss, Paula Heer, Carolin Wacker, Lena Marie Maier und Pamela Schumacher – hatten eine eiskalte Darbietung einstudiert: „Frozen“, also gefroren, waren sowohl Schneemann als auch Eiskönigin, die inmitten vieler Kinder ĂŒber die BĂŒhne turnten.
In sommerlichen Mini-Matrosen-Kleidchen hingegen segelte die Turnschulklasse 4 von Alice Schumacher durchs Programm: „Schiff ahoi“ zur Musik aus dem Udo-JĂŒrgens-Musical war der Beleg dafĂŒr, dass die Acht- bis ZehnjĂ€hrigen drei Mal pro Woche trainieren, akrobatisch und anmutig zu den vielversprechendsten Talenten des TSV gehören. Das trifft auch auf Michaela Schneiders Turnschulklasse 2 zu: „Auf dem Kasten gehtÂŽs rund“ versprach das Programm. Die SiebenjĂ€hrigen in roten Tutus beherrschen schon anspruchsvolle Figuren – auf dem Kasten und beim Flug ĂŒber oder von demselben, nachdem die TraumtĂ€nzerle von Tatjana Karp und Milena Buhl mit ihrem flotten Tanzmix die BĂŒhne erobert hatten.
Die Bodenshow der Zehn- bis 13-JĂ€hrigen der Turnschule setzte den Schlusspunkt: mit Leichtigkeit wirbeln die jungen Turnerinnen ĂŒber die BĂŒhne, gehen auf HĂ€nden spazieren und prĂ€sentieren akrobatische Figuren, als ob Schwerkraft fĂŒr sie keine GĂŒltigkeit hĂ€tte. Dass sie sich dafĂŒr – wie alle Akteure – ein Geschenk des Nikolaus verdient hatten: selbstredend.

Und hier noch ein paar Bilder:

DSC_3531 b DSC_3512 b DSC_3598 b DSC_3549 b DSC_3625 b DSC_3729 b DSC_3739 b DSC_3778 b DSC_3806 b DSC_3822 b DSC_4011 b DSC_3990 b DSC_4043 b DSC_4049 b DSC_4058 b

 6 x GOLD, 4 x SILBER und 4 x BRONZE

36 Turnerinnen und Turner gingen gestern bei den Gaueinzelmeisterschaften und der Minirunde in Dotternhausen an den Start.

Im ersten Durchgang ging es fĂŒr die Turnerinnen der offenen Klasse P-Stufen und KĂŒr modifiziert um die Gaumeistertitel und die Qualifikation zum Regiofinale.

Im Wettkampf der KM 3 stand am Ende Florine Wörz verdient auf dem obersten Siegerpodest. Evelyn Karsten belegte nach einem ebenfalls prima Wettkampf (leider mit einem Abstieg am Balken) Platz 4. In der offenen Klasse der P-Stufen musste Anja Gerig ebenfalls einen Absteiger am Balken in Kauf nehmen, gewann aber dennoch die Bronzemedaille. Leonie Greiner wurde mit  großen Fehlern an Balken und Boden siebte. Louisa Lavecchia musste den Wettkampf verletzungsbedingt leider abbrechen.

Im zweiten Durchgang wurde die Minirunde des Turngaues und die WettkĂ€mpfe der Jugendturner ausgetragen. In der Minirunde sind die Anforderungen der Übungen im Vergleich zu den Gaumeisterschaften etwas reduziert.

In der Minirunde der 7-jĂ€hrigen gingen Lena Hauer und Linn Gerth an den Start. Beide dĂŒrfen wegen ihres jungen Alters noch nicht an den Gaumeisterschaften teilnehmen. Die TurnkĂŒken machten ihre Sache auf Anhieb prima und belegten verdient die PlĂ€tze 2 und 3. Beide trennten nur 0,1 Punkte.

In der Minirunde der D-Jugend gelang Natalie Wagner der Sieg, Hanna Schairer folgte sogleich auf Platz zwei.

Tabea Hauer belegte in der Minrunde der C-Jugend einen guten vierten Platz. Leonie KrĂ€mer folgte ihr bei ihrem ersten Wettkampf ĂŒberhaupt auf Platz 6. Celine Ulrich wurde 7. und Julia Wagner 12.

In der doch sehr starken Konkurrenz der Minirunde offene Klasse belegte Johanna Buck Rang 4, Lena Maier und Julia Klaiber Rang 6 und 7.

Bei den Gaumeisterschaften der Jugendturner ĂŒberzeugte Moritz Peetz in der Konkurrenz der achtjĂ€hrigen und wurde Gaumeister! In der D 11 reichte es fĂŒr Finn Gonser (8.), Noah Nickchen (9.)  und Noah KĂ€ppel (11.) leider nicht fĂŒr einen Qualifikationsrang.

In der C 13 belegte Alexander Weidele einen guten 3. Platz.

 Im dritten Durchgang ging es fĂŒr die 8- bis 13-jĂ€hrigen Turnerinnen wiederum um die Qualifikation zum Regiofinale.

In der jĂŒngsten Altersklasse (E8) ĂŒberzeugte der TSV-Nachwuchs mit prima Leistungen. Lena Maier und Carlotta Fuss ĂŒberzeugten an allen GerĂ€ten und durften mit Platz 1 und 3 auf dem Siegerpodest stehen. Maya Boss, Jannika Schumacher und Angelina Buhling turnten ihren ersten Wettkampf ebenfalls prima und belegten die PlĂ€tze 7, 8 und 10.

In der E9 triumphierte Lena Irion und gewann den Gaumeistertitel.

Bei den 10-jÀhrigen musste Annalena Henne gleich am ersten GerÀt dem Balken einen Sturz in Kauf nehmen. Durch gute Leistungen an den weiteren GerÀten konnte sie sich jedoch trotzdem den Vizemeistertitel sichern.

Ebenfalls Vizemeisterin wurde Kim Rösch in der D 11. Die Qualifikation schafften Aylin Dejna und Doreen Peetz mit den PlÀtzen 5 und 6 ebenfalls. Den Erfolg in dieser Altersklasse komplettierten Maike Maier (7.) und Jessica Hoss (8.).

In der D 12 schaffte Lara Schiele die Qualifikation mit Platz 4.

Einen weiteren ĂŒberragenden Sieg verbuchte Hannah Boss in der C 12. Nach einem prima Wettkampf musste sie leider einen Sturz am letzten GerĂ€t -dem Balken- verschmerzen. Dennoch reichte es trotz starker Konkurrenz mit ĂŒber einem Punkt Vorsprung zum Sieg.

Insgesamt konnten sich 14 Turnerinnen und Turner zum Regiofinale am 17./18.05 in Laichingen qualifizieren!

P1020122 P10200781795586_680879105284762_2120102136_n

 

P1020067

Zur Vorbereitung auf die neue Wettkampfsaison organisierte der Turnrat fĂŒr seine Wettkampfturnerinnen wie mittlerweile jedes Jahr eine Vereinsmeisterschaft.

In der voll besetzten Schlossberghalle bestaunten Eltern, Großeltern, Geschwister und andere Turninteressierte die Leistungen der Turnerinnen.

In jeder Altersklasse ging es um den Titel des Vereinsmeisters und die begehrten Pokale.

Die Vereinsmeister TSV Ebingen 2014:

Minirunde Jg. 2007: Linn Gerth und Lena Hauer

E-Jugend 8 Jahre: Lena Maier, 2. Carlotta Fuss, 3. Jannika Schumacher und Angelina Buhling

E-Jugend 9 Jahre: Lena Irion

D-Jugend 10 Jahre: Annalena Henne, 2. Lena Hahn

D-Jugend 11 Jahre: Kim Rösch, 2. Aylin Dejna, 3. Doreen Peetz

C-Jugend 12 Jahre: Hannah Irion, 2. Lara Schiele, 3. Leonie KrÀmer

C-Jugend 13 Jahre Hannah Boss, 2. Julia Wagner

offene Klasse ab 14 Jahre: Anja Gerig, 2. Leonie Greiner, 3. Louisa Lavecchia

 

Auch fĂŒr die MĂ€dchen der Freizeitturngruppe und die Gruppe der TurnkĂŒken, die erst vor kurzem mit dem GerĂ€tturnen begonnen haben gab es mit dem Maskottchen-Wettbewerb die Möglichkeit ihre FĂ€higkeiten zu testen. An zehn Stationen wurden die Grundlagen wie Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination abgeprĂŒft.

Die Ergebnisse:

Jg. 2008/2009: 1. Marie Wendt, 2. Leni Gerth, 3. Celia Stanojevic

Jg. 2006/2007: 1. Julia Karsnik, 2. Sophia Mat und Gloria Baranja, 3. Victoria Schauermann

Jg. 2003/2004/2005: 1. Natalia Paprocki, 2. Laura Olszewski und Joy Stumpp, 3. Amelie Lauenroth

Insgesamt war das Trainerteam um Alice Schumacher, Pamela Schumacher und Alexandra Jetter mit ihren SchĂŒtzlingen sehr zufrieden und freuen sich wie ihre Turnerinnen auf dem Beginn der Saison am Sonntag bei den Gaueinzelmeisterschaften in Dotternhausen.

P1020064

 

Alice Schuhmacher ist als WLSB-Vorbild fĂŒr das „Junge Ehrenamt“ auserkoren

Ihr-Herzblut-gilt-dem-Turnen

Alice Schuhmacher ist leidenschaftliche Übungsleiterin beim TSV Ebingen. FĂŒr den WĂŒrttembergischen Landessportbund (WLSB) wurde sie Vorbild fĂŒr das „Junge Ehrenamt“. Landesweit.

„Ihre“ MĂ€dchen tragen sie voller Begeisterung regelrecht auf HĂ€nden, Alice Schuhmacher ist bei den jungen Nachwuchsturnerinnen gleichermaßen beliebt, anerkannt und geschĂ€tzt. Dies war fĂŒr ihre Trainer- und Mannschaftskollegin Alexandra Jetter – „sie ist eine Vorzeigesportlerin“ – im Jahr 2011 Anlass genug, sie bei der WĂŒrttembergischen Sportjugend zum „Vorbild des Jahres“ vorzuschlagen. Was man auf der Alb erhofft hatte, trat ein. Alice Schuhmacher wurde in der Kategorie „Trainer und Übungsleiter“ zur Siegerin gewĂ€hlt und mit dem berĂŒhmten „Victor“ geehrt.
Dieser Tage kam die 24-jĂ€hrige sympathische Turnerin erneut zu Ehren. Beim WLSB erinnerte man sich an Alice Schuhmacher, zumal sie sich auch durch turnerische Leistungen in der Verbandsliga-Mannschaft des TSV Ebingen ĂŒberregional einen Namen gemacht hat. Das Jahr 2013 stand bei einigen VerbĂ€nden unter dem Motto „Junges Ehrenamt“. Zu ehrende Vereinsmitarbeiter wurden ebenso gesucht wie Vorbilder. FĂŒr diese wurde Schuhmacher auserkoren und schaut aktuell mit einem stolzen LĂ€cheln aus dem Magazin „Der Sport“, welches landesweit gelesen wird.
Dreimal die Woche steht die 24-JĂ€hrige in der Ebinger Turnhalle, trainiert nacheinander zwei MĂ€dchengruppen im Alter von sechs bis acht Jahren und von neun Jahren an aufwĂ€rts. Rund 14 Stunden lang ist sie in Summe wöchentlich tĂ€tig. „Das Turntraining hat absolute PrioritĂ€t“, sie investiert all ihre Zeit, Energie und Herzblut fĂŒr die MĂ€dchen.
Seit ihrem sechsten Lebensjahr turnt sie fĂŒr den TSV, hat in der langen Zeit viele Punkte und viele Erfolge fĂŒr ihren Verein geholt. Sie ist mehrmalige Landessiegerin sowohl im Einzel wie mit der Mannschaft, obwohl ihr selbst wenig Zeit bleibt zu trainieren. Die einzige Möglichkeit, um selbst an die GerĂ€te zu gehen, ist einmal die Woche im Hochschulsport an der Eberhard-Karls-UniversitĂ€t TĂŒbingen, wo sie Jura studiert.
TĂ€glich nimmt die Ausgezeichnete zwei Stunden Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln fĂŒr das Studium in Kauf. In die Studentenstadt TĂŒbingen zu ziehen, kommt nicht in Frage, warum, beantwortet sie sehr sozial: „Ich könnte doch meine Sportgruppen nicht mehr betreuen“.
Ihre verbleibende, knappe Zeit nutzt sie, um KostĂŒme zu entwerfen und zu nĂ€hen, Musik auszusuchen, neue ÜbungskĂŒren zusammenzustellen, Auftritte und Trainingslager zu planen. „Turnen ist mein Leben“, erzĂ€hlt sie freudig, daher ĂŒbernahm sie bei der letzten Hauptversammlung das Amt „Referent Wettkampfsport“ in der Vorstandschaft.

SchwarzwÀlder-Bote, 06.01.2013
Albstadt-Ebingen

Erfolgreich auf Gau-, Regional- und Landesebene: die jungen Sportler des TSV Ebingen. Foto: EyrichFoto: SchwarzwÀlder-Bote

Seine erfolgreichsten Jugendsportler hat der TSV Ebingen ausgezeichnet. Heiko KĂ€ppel, Referent fĂŒr Wettkampf zeichnete die 15 MĂ€dchen und Jungen aus, die bei Meisterschaften auf Gau-, Landes- oder Bundesebene Spitzenplatzierungen erreicht haben.

Monika Ulshöfer hat im Elementarwettkampf den ersten Platz im Gau- und Regiofinale sowie den sechsten Platz im Landesfinale belegt. Annalena Henne hat erste PlĂ€tze bei den Gaumeisterschaften im Pflicht-Vierkampf und SchĂŒler-Mehrkampf sowie beim Gau- und Regiofinale im Elementarwettkampf belegt. Zweite PlĂ€tze holte sie bei den Talentiaden in Berkheim und Hechingen sowie beim Stauseepokal in der Einzel-KĂŒr. Vierte wurde sie in den Landesfinals im Jahn-Sechskampf und im Talent-Cup, FĂŒnfte im Landesfinale Elementarwettkampf.

Lilli Gerth hat im Landesfinale des Jahn-Sechskampfs Platz eins belegt. Hannah Boss hat erste PlĂ€tze im Gaufinale des SchĂŒler-Mehrkampfs und im Gau- und Regiofinale Elementarwettkampf geholt sowie zweite PlĂ€tze im Deutschen Sechskampf bei den WĂŒrttembergischen und bei den Baden-WĂŒrttembergischen Meisterschaften. Im Elementarwettkampf hat Anja Gerig Platz eins im Gau- und Regiofinale belegt, im Wahlwettkampf Platz zwei bei den Baden-WĂŒrttembergischen Meisterschaften beim Landesturnfest in Heilbronn und im Elementarwettkampf Platz zwei im Landesfinale.

Leonie Greiner war im SchĂŒler-Mehrkampf Erste im Gaufinale, im Elementarwettkampf Erste im Gau- und Regiofinale sowie Sechste im Landesfinale. Platz eins im SchĂŒlermehrkampf hat Florine Wörz im Gaufinale belegt und darĂŒber hinaus Platz zwei im Landesfinale geholt. Auch beim Stauseepokal belegte sie mit ihrer Einzel-KĂŒr Platz zwei. Noah KĂ€ppel hat Platz eins bei den Gaumeisterschaften im Pflicht-Vierkampf belegt und wurde ebenso ausgezeichnet wie die erfolgreichen Mannschaften: Anja Gering, Leonie Greiner, Evelyn Karsten, Florine Wörz und Hannah Boss holten den ersten Platz bei Gaumeisterschaften und im Regionalfinale KĂŒr, den ersten Platz beim Stauseepokal und Platz zwei in der Kreisliga A.

Aylin Dejna, Maike Maier, Doreen Peetz, Kim Rösch, Annalena Henne und Lara Schiele holten den ersten Platz beim Stauseepokal und Platz drei im Regionalfinale im Pflicht-Vierkampf.

SchwarzwÀlder-Bote, 23.12.2012
Albstadt

Mit Tamara Khokhlova trainieren die TSV-Turnerinnen Haltung: Hannah Boss, Aylin Dejna, Anja Gerig, Leonie Greiner, Annalena Henne, Evelyn Karsten, Maike Maier, Doreen Peetz, Kim Rösch, Lara Schiele und Florine Wörz. Foto: SchwarzwÀlder-Bote

Alte Bekannte und junge Olympioniken dĂŒrfen zwölf Turnerinnen des TSV Ebingen treffen – und dabei wollen sie eigentlich nur einmal dort turnen, wo sonst nur die Großen ihres Sports trainieren: Bei der Aktion „WĂŒnsch dir was“ des SchwarzwĂ€lder Boten und der Sparkasse Zollernalb haben sie sich einen Tag im Kunst-Turn-Forum des SchwĂ€bischen Turnerbunds (STB) in Stuttgart gewĂŒnscht, Silbermedaillengewinner Marcel Nguyen getroffen – und Lina Hirschoff.

Die Meßstetterin – selbst erfolgreiche Turnerin des TSV Meßstetten – absolviert ein Freiwilliges Soziales Jahr beim STB und kĂŒmmert sich im Kunst-Turn-Forum nicht nur um Verwaltungsaufgaben, sondern trainiert auch den Nachwuchs und ist dort umgeben von Spitzensportlern. Dass auch Marcel Nguyen dazugehört und in der Halle ist, spricht sich unter den AlbstĂ€dterinnen und Trainerin Alice Schumacher schnell herum.

Trotzdem ziehen sie sich erst um, denn die besten Trainingsbedingungen im Land wollen ausgenutzt werden. „Wir verfĂŒgen ĂŒber je einen kompletten mĂ€nnlichen und weiblichen GerĂ€tesatz“, erklĂ€rt Lina Hirschoff und zeigt auf die Halle mit Barren, Recks, Trampolinen, Schwebebalken, Sprungbrettern und anderen GerĂ€ten. ZunĂ€chst einmal aber geht es mit Marie-Luise Probst-Lindermann nach oben – in eine kleine Halle mit federndem Boden: AufwĂ€rmen muss sein.

Als die Trainerin verkĂŒndet: „Ich mache mit Euch die HĂ€lfte des Sprungkraftprogramms, das ich heute frĂŒh mit meinen SiebenjĂ€hrigen gemacht habe“, fĂŒhlen sich die TSV-MĂ€dchen herausgefordert, klar. Im Zirkel springen sie ĂŒber BĂ€nke und Kisten, stehen auf einem Bein auf und setzen sich, Gewichte in der Hand, und legen Spagats aufs flauschige Parkett, dass die mitgereisten MĂŒtter nur so staunen.

Beim Handstandwettbewerb dĂŒrfen sie auch „spazieren gehen“ – geradewegs zum nĂ€chsten Trainer. Robert Mai weist sie auf die „Bogenspannung“ hin, die nötig ist, um bei Flik-Flaks und Salti gut auszusehen. „Deshalb immer den Kopf strecken und zu den HĂ€nden schauen“, mahnt er. „Wir haben hier schon traumhafte Bedingungen“, sagt Erfolgstrainer Rainer Schrempf, der schon zwei Mal eine Turn-Gala des TSV Ebingen moderiert hat und kurz reinschaut, wie sich die AlbstĂ€dterinnen halten. „Aber wenn wir jeden hier reinlassen wĂŒrden, der rein will, hĂ€tten wir tĂ€glich 1000 Leute drin.“ Soviel also zur ExklusivitĂ€t, in deren Genuss die zwölf Sportlerinnen kommen.

Die will freilich verdient sein. „Jetzt geht es an die Schnitzelgrube“, erklĂ€rt Lina Hirschoff, als die MĂ€dchen in die große Halle dĂŒrfen. Doch mit Essen hat das nichts zu tun – im Gegenteil: Nach einem Salto Überschlag fĂ€llt jede Turnerin einzeln in das tiefe Becken und verschwindet bis auf einen Fuß oder zwei in Schaumstoff. Nur ein Glucksen und Kichern aus der Tiefe signalisiert: Es hat Spaß gemacht.

Die FĂŒĂŸe stehen auch bei der nĂ€chsten Einheit mit Tamara Khokhlova im Fokus: Die Trainerin nimmt es genau, wenn es um Haltungsfragen, optimal gestreckte Fußspitzen, Arme und HĂ€nde geht. „Die JĂŒngsten machen nur solche Übungen“, weiß Lina Hirschoff, „denn bevor sie ĂŒberhaupt an die GerĂ€te dĂŒrfen, brauchen sie Kraft und Ausdauer.“ SchĂŒler, die im Kunst-Turn-Forum trainieren dĂŒrfen, besuchten die Partnerschulen des STB, erklĂ€rt die Meßstetterin, „denn mit den Unterrichtszeiten an einer normalen Schule wĂŒrde es nicht funktionieren.“ Außerdem arbeite der STB mit dem OlympiastĂŒtzpunkt zusammen – von der gegenĂŒberliegenden Hallenseite schaut einer der Olympioniken den MĂ€dchen zu: Marcel Nguyen scheint der Enthusiasmus der TSV-Turnerinnen zu gefallen.

Als sie ihre Solo-Runde in der Halle drehen und alle GerĂ€te ausprobieren, ist der Turn-Star freilich schon verschwunden. Macht aber fast gar nichts, denn beim Tanz-Training mit Sandra Dreher-Mansur, einer feurigen Brasilianerin, dĂŒrfen sie sich selbst wie Stars fĂŒhlen und gehen nochmal richtig aus sich heraus. Bei ihr lernen sie Salsa – zu deutsch: die Soße. „Weil man da musikalisch ganz viele Sachen reingepackt hat“, erklĂ€rt Sandra. Beim Zhumba lachen sich die MĂ€dchen fast einen Ast, so viel Spaß macht es ihnen. Und beim abschließenden HipHop gibt Sandra die Devise aus: „Immer cool und die Hose runterhĂ€ngen lassen.“

Cool – das ist nach solch intensiven Trainingsstunden genau das, was die AlbstĂ€dterinnen brauchen. Doch als sie erschöpft aus den Umkleidekabinen kommen, macht Lina Hirschoff ihnen nochmal richtig Mut: „Übt fleißig weiter, und wenn Ihr es in den Kader schafft, dĂŒrft Ihr immer hier trainieren.“ Und bevor sie mĂŒde Richtung Auto trollen, kommt er nochmal des Weges: Marcel Nguyen verabschiedet die TSV-Turnerinnen höchstpersönlich – auf dem Heimweg sind den MĂ€dchen, die im Auto einnicken, sĂŒĂŸe TrĂ€ume garantiert.

SchwarzwÀlder-Bote, 17.12.2012

Albstadt-Ebingen

P1410062bFĂŒr den neuen Jugendleiter Eric Rall war sie seine Organisatoren-Premiere, die Kinderjahresfeier des TSV Ebingen – und sie war erfolgreich. Volles Haus in der Festhalle, neue Programmelemente und ein bunter Mix aus Tanz und Turnen trugen dazu bei.

„Airtrackpower“ – der Name trifft das, was die Turnerinnen aus der Gruppe von Alice Schumacher und Manuela Hotz am Sonntagnachmittag in der Festhalle Ebingen gezeigt haben. Wie GummibĂ€lle hĂŒpften und wirbelten sie ĂŒber die luftbefĂŒllte Bahn, die der Turn- und Sportverein Ebingen (TSV) seit zwei Wochen sein Eigen nennt, schlugen Salti und Flik-Flaks, dass es den Zuschauern in den vorderen Reihen schwindelig werden konnte.

Neu ist auch Heiko KĂ€ppels Gruppe „Turnen, Erlebnis, Abenteuer“, die sich erstmals öffentlich prĂ€sentierte. Zwar waren es KĂ€sten und Barren statt natĂŒrlichen Hindernissen, ĂŒber die sie turnten, doch im Sommer trainieren die sechs- bis elfjĂ€hrigen Jungen auch mal draußen und dĂŒrfen dabei richtige Jungs sein.

Ganz anders, nĂ€mlich mĂ€dchenhaft elegant, waren die Auftritte der TĂ€nzerinnen. Ob es die beiden Gruppen der TraumtĂ€nzerle von Nadine Schieber und Aliena Mutter – Modenschau inklusive – waren, oder der Tanz der MĂ€dchen von Larissa Garcia Segura in farbenfrohen KostĂŒmen: Alle machten sie Lust zum Mitmachen, was nicht weniger auf den Tanz der Windelzwerge mit ihren MĂŒttern unter Anleitung von Martina Ringle zutrifft: „Die Welt ist elefantastisch“ – ihr Auftritt war es auch, und so setzten Windelzwerge und TraumtĂ€nzerle zu Beginn des zweiten Teils noch einen drauf mit dem „Körperteilblues“, zu dem sie gemeinsam rockten.

Eine erfolgreiche, aber auch eine lange Wettkampfsaison haben die Turnerinnen von Alice Schumacher und Manuela Hotz hinter sich – und viele PodestplĂ€tze auf Landesebene erklommen, wie die Moderatoren Carolin Wacker und Michael Schön verrieten. Warum, das war nach dem „Schwebebalkenzauber“ und dem Finale auf der „Insel der TrĂ€ume“ allen Zuschauern klar, und mehrmals hielten sie den Atem an bei den waghalsigen SprĂŒngen und ÜberschlĂ€gen der MĂ€dchen auf dem Schwebebalken.

Aber auch die jĂŒngeren Turnerinnen, die als „TurnklĂ€use“ eine ebenso drollige wie akrobatische Vorstellung gaben, hat Alice Schumacher gut trainiert – zusammen mit Alexandra Jetter und Evelyn Karsten. Hauptorganisator war diesmal Jugendleiter Eric Rall, der als Verantwortlicher seine KiJa-Premiere feierte und am Ende mit dem Erfolg ebenso zufrieden war, wie das Publikum mit Darbietungen und Bewirtung. FĂŒr alle Aktiven hatten Eric Rall und sein Vater Hartmut, Vorsitzender des TSV, am Ende PĂ€ckchen mit Leckereien mitgebracht – nach einer so temporeichen Show waren die SĂŒĂŸigkeiten höchst willkommen.

SchwarzwÀlder-Bote, vom 12.12.2011
Vielversprechender Nachwuchs: Die TurnmĂ€dels von Alice Schumacher und GĂŒnther Bitzer. Foto: Eyrich Foto: SchwarzwĂ€lder-Bote

Vielversprechender Nachwuchs: Die TurnmĂ€dels von Alice Schumacher und GĂŒnther Bitzer. Foto: Eyrich Foto: SchwarzwĂ€lder-Bote

Albstadt-Ebingen. Ob Katzen oder Fußballfans, Tanzmariechen oder TraumtĂ€nzerle – beim TSV Ebingen sind Kinder und Jugendliche auch am Jahresende nicht zu bremsen, wie die Kinderjahresfeier in der voll besetzten Festhalle gezeigt hat.

Das einzig Negative zuerst: Rund um die BĂŒhne – und teilweise darauf – standen, saßen und rannten vom Beginn bis zum Ende des Nachmittags mehr Kinder, als an den Tischen saßen. Gegen den LĂ€rm anzugehen, hatten die Moderatoren Carolin Wacker und Michael Schön mitunter ihre liebe MĂŒhe, und auch die Akteure hĂ€tten mehr Aufmerksamkeit verdient gehabt.

Denn was sie zeigten, konnte sich sehen lassen: Die quietschfidelen Windelzwerge machten den Anfang, bevor die ShowtÀnzer von Gabriele Bruske mit ihrem Amadeus-Tanz in barocken GewÀndern den ersten Höhepunkt setzten.

Akrobatik und Anmut vereinten die TurnmĂ€dels von Alice Schumacher und GĂŒnther Bitzer sowie die TraumtĂ€nzerle von Lea Jerg und Julia Vitulli, wĂ€hrend die Dance-Gruppe von Martina Ringle – entstanden durch eine Kooperation mit der Kirchgrabenschule – zu flotten HipHop-Rhythmen und die KindertĂ€nzer von Saida Altergott als kleine Schmetterlinge Tempo vorlegten.

Fans gewannen so alle schnell im Publikum – wie passend, dass die Gruppe von Simone Schlegel und Tanja Jehle als Cheerleader die „La Ola“-Welle vor der Pause noch anheizte.

Die Wurzeln des 150 Jahre alten Vereins, das Turnen, gruben nach der Pause die Jugendturner von Heiko KĂ€ppel aus: mit Handstand auf dem Barren, waghalsigen Flik-Flaks und Salti vom Feinsten. Ganz in Schwarz bezauberten die JazztĂ€nzer von Lea Jerg und Julia Vitulli mit einem schier schwerelosen Tanz, bevor die Tanzmariechen Alina Villain, Evelyn Karsten und Annette Karsten die Erdanziehungskraft mit einem sprungreichen Auftritt vollends außer Kraft setzten.

Bezaubernd und perfekt im Zusammenspiel zeigten die Jugendturnerinnen von Sandra Endlichhofer und Elise Eydner ihre tĂ€nzerisch geprĂ€gte Turn-KĂŒr in rosa TĂŒll-Röcken, ehe Lea Jerg und Julia Vitulli ihre TraumtĂ€nzerle an den Start schickten: Ihr Medley zur Musik aus „Cats“ war ein weiterer Glanzpunkt – die MĂ€dchen bewegten sich katzengleich grazil zur flotten Musik.

Nach dem sportlichen Auftritt der Kinderturnerinnen von Daniela Baur setzten die jungen GardetĂ€nzerinnen von Gabriele Bruske und Annette Karsten einen fröhlichen Schlusspunkt unter die gelungene Feier, die das ereignisreiche JubilĂ€umsjahr des TSV beendet hat. Vorsitzender Hartmut Rall und seine Mitstreiter dĂŒrfen nun durchatmen – doch schon im Januar geht es mit dem „Spo(r)tlight“ sportlich weiter.

Die Berichte zur Jugend folgen.

Ausflug der Jugend 2008- Die Sonne lacht und die Teilnehmer ebenso!

Unser diesjÀhriger Ausflug am 21. Juni 2008 ging an den Federsee in Bad Buchau. Abfahrt war um 13.00 Uhr an der Festhalle in Ebingen.

Die 70 Kinder im Alter von 5-14 Jahren und ihre rund 20 Begleitpersonen, sowohl Übungsleiter und Jugendratmitglieder aber auch Eltern, reisten mit 2 Bussen an. Auch ein stetiger Begleiter an diesem Tag war die Sonne, die dem Tag zum vollen Erfolg machte.

Aufgeteilt in 3 Gruppen ging es am Federsee selbst in 3 verschiedenen FĂŒhrungen durch den Wackelwald und an den See. Besonders beeindruckend war der Wald des Naturschutzgebietes, der ĂŒbrigens wirklich wackelt J , aber auch das Kennenlernen von verschiedenen Tieren und ihrer Umgebung war sehr interessant. Ein mancher Erwachsener konnte hierbei sogar sein Wissen ĂŒber den heimischen Wald etwas auffrischen.

Nach zweistĂŒndiger FĂŒhrung ging es dann mit dem Bus weiter an einen nahegelegenen Spielplatz, wo sich alle noch mal so richtig austoben, etwas essen oder gar ein Nickerchen im Schatten genießen konnten.

Gegen 19.30 Uhr kamen dann alle wieder an der Festhalle Ebingen an und berichteten freudig ihren Eltern was fĂŒr ein tolles Erlebnis dieser Tag war.

Auf den nÀchsten Ausflug freuen wir uns jetzt schon!

FĂŒr den Jugendrat
Katharina Heß

 



© 2009 - 2021 TSV Ebingen